Atmosphäre

Die Atmosphäre ist die gasförmige Hülle, die einen Planeten umgibt. Die Erdatmosphäre besteht hauptsächlich aus Stickstoff (78%) und Sauerstoff (21%) sowie kleineren Mengen von Argon, Kohlendioxid und anderen Spurengasen.

In der Photovoltaik spielt die Atmosphäre eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Effizienz und Leistung von Solarzellen. Insbesondere beeinflusst sie die Menge und Qualität des Sonnenlichts, das eine Solarzelle erreicht.

Ein Schlüsselkonzept in diesem Zusammenhang ist die Luftmasse (Air Mass, AM), ein Maß für den Weg, den das Sonnenlicht durch die Atmosphäre zurücklegt, bevor es eine Solarzelle erreicht. Die Atmosphäre bricht, streut und absorbiert Licht, was sich auf das Spektrum des Lichts auswirkt, das auf die Photovoltaikanlage trifft.

Ein weiterer Aspekt ist die Reflexion von Sonnenstrahlen durch PV-Anlagen. Es gibt Bedenken, dass dies zur Erderwärmung beitragen könnte, aber Experten betonen, dass dies für die Erderwärmung und Atmosphäre keine bedeutende Rolle spielt.

Außerdem wird diskutiert, ob Solaranlagen die Atmosphäre aufheizen können. Manche Studien weisen darauf hin, dass Solaranlagen die Atmosphäre aufheizen könnten, indem sie Sonnenlicht absorbieren und in Wärme umwandeln. Andere argumentieren jedoch, dass der Nettoeffekt von Solaranlagen auf die globale Erwärmung positiv ist, da sie helfen, fossile Brennstoffe zu ersetzen und so die Emission von Treibhausgasen zu verringern.

Darüber hinaus spielt die sogenannte diffuse Strahlung, also das Sonnenlicht, das durch die Atmosphäre gestreut und reflektiert wird, eine wichtige Rolle für den Ertrag von PV-Anlagen.

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