Zweirichtungszähler

Ein Zweirichtungszähler wird in Photovoltaikanlagen eingesetzt, um den Fluss des Stromes in beide Richtungen zu messen. Er erfasst sowohl den Strombezug aus dem Netz als auch die Einspeisung von der Photovoltaikanlage ins Netz. Dieses Gerät ermöglicht eine präzise Erfassung beider Richtungen des Stromflusses und ist daher unverzichtbar für die Überwachung einer Photovoltaikanlage.

Dieser Zähler ist für Besitzer einer Photovoltaikanlage wichtig und in vielen Ländern gesetzlich vorgeschrieben. Er ermöglicht es ihnen, genau nachzuvollziehen, wie viel Strom ihre Anlage produziert hat und wie viel davon sie ins Netz eingespeist haben. Diese Informationen sind entscheidend für die Berechnung der Einspeisevergütung und für die Optimierung des Eigenverbrauchs.

Zweirichtungszähler werden in der Regel von den Netzbetreibern zur Verfügung gestellt und vermietet. Sie sind mit zwei Pfeilen ausgestattet, die in entgegengesetzte Richtungen zeigen. Der eine Pfeil zeigt den Stromfluss vom Netz zur Anlage (Bezug), der andere Pfeil zeigt den Stromfluss von der Anlage zum Netz (Einspeisung).

Die Kosten für einen Zweirichtungszähler können je nach Region und Anbieter variieren, liegen aber in der Regel bei etwa 40 Euro pro Jahr. Trotz dieser Kosten kann sich die Installation eines solchen Zählers lohnen, da er dazu beiträgt, den Eigenverbrauch zu optimieren und somit die Stromkosten zu senken.