Feldstärke

Die Feldstärke ist ein Begriff, der in der Physik verwendet wird, um die Intensität eines Feldes an einem bestimmten Punkt zu beschreiben. Es handelt sich dabei um eine Vektorgröße, die sowohl eine Größe als auch eine Richtung hat.

Die Feldstärke in der Photovoltaik bezieht sich auf die Intensität elektromagnetischer Felder, die von einer Photovoltaikanlage erzeugt werden. Diese Felder entstehen, wenn elektrischer Strom durch die Leitungen der Anlage fließt.

Es gibt zwei Arten von elektromagnetischen Feldern, die von Photovoltaikanlagen erzeugt werden: elektrische und magnetische Felder. 

– Elektrische Felder entstehen durch die Spannung in den Leitungen und Wechselrichtern der Anlage. Die Stärke des elektrischen Feldes wird in Volt pro Meter (V/m) gemessen. Je höher die Spannung, desto stärker ist das elektrische Feld.

– Magnetische Felder entstehen durch den Fluss elektrischen Stroms durch die Leitungen. Die Stärke des magnetischen Feldes wird in Mikrotesla (µT) gemessen. Je höher der Stromfluss, desto stärker ist das magnetische Feld.

Die Feldstärke nimmt mit zunehmender Entfernung von der Quelle ab. Daher sind die Felder in unmittelbarer Nähe zu Photovoltaikanlagen stärker als in einiger Entfernung.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Feldstärken, die von Photovoltaikanlagen erzeugt werden, in der Regel als unbedenklich für die menschliche Gesundheit angesehen werden. Dennoch ist es ratsam, bei der Planung und Installation von Photovoltaikanlagen Rücksicht auf die lokalen Bedingungen zu nehmen, um die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern zu minimieren.

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